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cable360.de - Kabelnetz und Ingress

Informationen für Kunden und Techniker

Von Technikern für cable360.de zusammen gestellt

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Giga TV Sender

Kabel TV Sender

Giga TV-Fehler

Horizonfehler

Koaxialkabel
kurz Koax

sind zweipolige Kabel mit konzentrischem Aufbau. Sie bestehen aus einem Innenleiter (auch Seele genannt), der in konstantem Abstand von einem hohlzylindrischen Außenleiter umgeben ist. Der Außenleiter schirmt den Innenleiter vor Störstrahlung ab.

Der Zwischenraum heißt Isolator oder Dielektrikum. Das Dielektrikum kann anteilig oder vollständig aus Luft bestehen (siehe Luftleitung). Meist ist der Außenleiter durch einen isolierenden, korrosionsfesten und wasserdichten Mantel nach außen hin geschützt. Der Aufbau der Kabel bestimmt den Leitungswellenwiderstand sowie die von der Frequenz abhängige Dämpfung der Kabel. "Fliegende" Koaxialkabel ohne feste Verlegung werden häufig als Antennenkabel für Radio- oder Fernsehempfang oder als Cinch-Verbindung vor allem im Audio-Bereich verwendet. Übliche Koaxialkabel haben einen Außendurchmesser von 2 bis 15 mm, Sonderformen von 1 bis 100 mm. Es gibt auch eine koaxiale Bauform von Freileitungen, die Reusenleitung.
DOCSIS
Data Over Cable Service Interface Specification

wurde erstmals 1998 von der ITU als weltweit geltender Standard für Schnittstellen von Kabelmodems und entsprechenden Peripheriegeräten ratifiziert. Seitdem legte DOCSIS in mehreren Entwicklungsstufen die Anforderungen für ...

DOCSIS 3.1

stößt als der aktuelle Standard die Tür zum Gigabit-Zeitalter weit auf. Mit ihm werden Datenraten von bis zu 10 Gbit/s im Download und 1 Gbit/s im Upload möglich. Zudem entsteht dank des Multi-Carrier-Modulationsverfahrens OFDM und des leistungsfähigen Fehlerschutzes „Low-Density- Parity-Check-Code“ (LDPC) ein deutlich stabileres Netz mit kürzeren Latenzen – die Voraussetzung für Echtzeitanwendungen wie Internet-Telefonie. Lange Wartezeiten gehören mit dem Highspeed-Internet auf der Basis von Docsis 3.1 der Vergangenheit an. Mit dem bundesweiten Roll-out von Docsis 3.1 steht Deutschland in Europa an der Spitze hinsichtlich der flächendeckenden Highspeed-Internets.


DOCSIS 4.0

ermöglicht dank der neuen Full-Duplex-Technologie mehrere Übertragungen im gleichen Frequenzspektrum, d.h. die gleichzeitige Nutzung der Up- und Download-Kanäle und beendet so die Bandbreiten-Schieflage. So können im Upload bis zu 6 Gbit/s erreicht werden. Damit bietet DOCSIS 4.0 im Vergleich zum aktuellen DOCSIS-3.1-Standard eine Versechsfachung im Upload! Zudem nutzt DOCSIS 4.0 ein erweitertes Frequenzspektrum (bis 1,8 GHz), wozu allerdings technische Änderungen in der Netzebene 3 notwendig werden. Neben dem erweiterten Frequenzspektrum und Full Duplex wird auch die Low Latency DOCSIS Bestandteil des neuen Standards. Die niedrigere Latenz von nur einer Millisekunde bedeutet weniger Verzögerungen – ein wichtiger Faktor z.B. beim Gaming und anderen Anwendungen.

Ingress!
Ingress beschreibt fehlerhafte Signale im Kabelnetz.

Der Ingress entsteht oft durch beschädigte Leitungen und Stecker, billige Bauteile etc. im Hauskabelnetz. Diese Störsignale summieren sich, im Upstream, durch die Verstärkerpunkte bis zum Node auf.

Tx, Rx, SNR...
Wichtige Begriffe für die Kabelnetz-Technik
Begriff Bedeutung Range Einheit
BK Breitband Kabel
HSI High Speed Internet MBit/s
KI KT Kabel Internet/-Telefon
Rx Empfangspegel 54 - 72 dbµV
Tx Sendepegel 94 - 110 dbµV
SNR Signal-Rausch-Abstand > 32 bei 256qam dbµV
BER Bitfehlerrate < 1*10-7 -
DQI Qualitätsindex > 8.7 -
Peak Kurzes Störsignal 0 dbµV
Träger (Ingress) Ständiges Störsignal 0 dbµV

Häufig gestellte Fragen

Fragen zum Kabelnetz, zur Technik usw.

  • Zeitnah! Sobald Änderungen bekannt werden, werden die Listen auf cable360.de aktualisiert.
  • In Baden-Württemberg wird dieses Gerät erst seit Kurzem eingesetzt. Hier fehlen uns noch einige Daten aus der Praxis.
  • Neue Leitungen und Dosen sollten nur von Fachleuten verlegt bzw. installiert werden! An den Kabelanlagen dürfen nur qualifizierte Mitarbeiter arbeiten durchführen! Bestenfalls ist eine DibKOM-Zertifikatsnummer vorhanden.
  • Über das Koaxkabel senden alle Häuser, die am selben Kabel angeschlossen sind Signale zurück ins Netz. Ein einzelnes Haus "auszumessen" ist so nicht möglich Bild anzeigen.
    Anders bei LWL-Leitungen: Hier ist jedes Haus separat angeschlossen. Man kann einzelne Objekte "abziehen" und so den Ingress deutlich schneller eingrenzen und beheben Bild anzeigen.
  • Wir haben noch keine offizielle Liste gefunden, die Liste für cable360 wurde durch Techniker zusammen gestellt.
In Koaxialkabeln (RG6, IKX usw.) wird die Nutzsignalleistung im Dielektrikum zwischen Innenleiter und Außenleiter übertragen. Mathematisch beschreibt dies der Poynting-Vektor, der im Idealfall ausschließlich im Dielektrikum einen Wert ungleich Null annimmt. In diesem Fall existiert im idealen Leiter keine elektrische Feldkomponente in Wellenausbreitungsrichtung. Im Dielektrikum sind für eine elektromagnetische Welle der elektrische Feldanteil senkrecht zwischen Innen- und Außenleiter, der magnetische Feldanteil zylindrisch um den Innenleiter und der Poynting-Vektor in Leitungslängsrichtung orientiert. Das Koaxialkabel kann bei hohen Frequenzen als Wellenleiter aufgefasst werden, die Oberflächen des metallischen Innen- und Außenleiters dienen als Berandung zur Führung einer elektromagnetischen Welle. Da dies meist unerwünscht ist, muss der Umfang des Außenleiters kleiner als die Wellenlänge λ sein. Das begrenzt die Verwendbarkeit von Koaxkabeln bei sehr hohen Frequenzen, weil dann unerwünschte Hohlleitermoden auftreten können. Der wesentliche Unterschied zwischen einem Koaxialkabel und einem Hohlleiter ist der beim Koaxialkabel vorhandene Innenleiter und dadurch die Beschränkung auf den TEM-Mode der Wellenausbreitung im Kabel. Koaxialkabel besitzen einen definierten Wellenwiderstand. Er beträgt für die Rundfunk- und Fernsehempfangstechnik üblicherweise 75 Ω, für andere Anwendungen sind 50 Ω üblich. Die Dämpfung eines Koaxialkabels wird durch den Verlustfaktor des Isolatorwerkstoffes und den Widerstandsbelag bestimmt. Die Verluste im Dielektrikum, nämlich dem Isolierwerkstoff, werden über dessen Permittivität festgelegt, sie sind ausschlaggebend für den Ableitungsbelag der Leitung. Bei einem Koaxialkabel sind der Abstand zwischen Innenleiter und Außenleiter sowie das Material in diesem Zwischenraum (Dielektrikum) ausschlaggebend für den Wellenwiderstand. Es gibt verschiedene Gründe, weshalb der Wellenwiderstand gebräuchlicher Koaxialkabel zwischen 30 Ω und 75 Ω liegt: Leitungsverlust (Dämpfung), abhängig von Isolator und ohmschen Widerstand der Leitung übertragbare Leistung Der Leitungsverlust pro Längeneinheit hängt vom Material ab, das Innen- und Außenleiter trennt. Wird Luft als Isolator verwendet, sind die Verluste bei Z=75 Ω minimal[1] Bei Polyethylen liegt der optimale Wert bei 50 Ω. Die durch ein Koaxialkabel übertragbare Leistung ist vom Wellenwiderstand abhängig. Bei einem Wellenwiderstand von 30 Ohm ist die übertragbare Leistung maximal.[2] Abhängig von der Anwendung wird deshalb der Wellenwiderstand gewählt. TV und Radiotechnik: 75 Ω um Verluste gering zu halten. Da diese Systeme nicht senden, wird der Punkt des geringsten Verlusts gewählt. Kommunikationstechnik: 50 Ω um sowohl bei Empfang als auch bei Senden gute Übertragungseigenschaften zu haben. (Mittelwert zwischen 30 Ω und 75 Ω) Bei höheren Leistungen und zur Minimierung der Signalverluste kann das Dielektrikum durch dünne Abstandshalter oder Schaumstoff zwischen Innen- und Außenleiter ersetzt werden, der restliche Raum zwischen den Leitern ist mit Luft gefüllt. Luft ermöglicht als Dielektrikum eine annähernd verlustlose Übertragung. Verluste entstehen für luftgefüllte Leitungen fast ausschließlich im Metall der Leitung. Solche Koaxialkabel werden oft mit Außenleitern aus geschlossenem Blech und massiven Innenleitern gefertigt. Sie sind dann jedoch mechanisch wenig flexibel und werden nur bei ortsfesten Installationen verwendet. Beispiele sind die Verbindungsleitungen zwischen Sender und Antenne bei Sendeleistungen ab etwa 100 kW sowie Kabelnetze. Koaxialkabel bieten durch ihren konzentrischen Aufbau und die Führung des Referenzpotenzials im Außenleiter eine elektromagnetische Schirmwirkung. Die Transferimpedanz ist ein Maß für diese Schirmwirkung und beschreibt die Qualität eines Koaxialkabelschirms.