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cable360®.de
Informationen rund ums Kabelnetz.

Aktuelle und hilfreiche Kabelnetz-Infos fĂŒr Kunden und Techniker.

Von Kunden und Technikern fĂŒr cable360®.de zusammengestellt.

344

Giga TV Sender

347

Kabel TV Sender

26

Giga TV-Fehler

34

Horizonfehler

Koaxialkabel
auch SAT-Kabel und/oder Koax genannt

sind zweipolige Kabel mit konzentrischem Aufbau. Sie bestehen aus einem Innenleiter (auch Seele genannt), der in konstantem Abstand von einem hohlzylindrischen Außenleiter umgeben ist. Der Außenleiter schirmt den Innenleiter vor Störstrahlung ab.

Der Zwischenraum heißt Isolator oder Dielektrikum. Das Dielektrikum kann anteilig oder vollstĂ€ndig aus Luft bestehen (siehe Luftleitung). Meist ist der Außenleiter durch einen isolierenden, korrosionsfesten und wasserdichten Mantel nach außen hin geschĂŒtzt. Der Aufbau der Kabel bestimmt den Leitungswellenwiderstand sowie die von der Frequenz abhĂ€ngige DĂ€mpfung der Kabel. „Fliegende“ Koaxialkabel ohne feste Verlegung werden hĂ€ufig als Antennenkabel fĂŒr Radio- oder Fernsehempfang oder als Cinch-Verbindung vor allem im Audio-Bereich verwendet. Übliche Koaxialkabel haben einen Außendurchmesser von 2 bis 15 mm, Sonderformen von 1 bis 100 mm. Es gibt auch eine koaxiale Bauform von Freileitungen, die Reusenleitung.
DOCSIS
Data Over Cable Service Interface Specification

wurde erstmals 1998 von der ITU als weltweit geltender Standard fĂŒr Schnittstellen von Kabelmodems und entsprechenden PeripheriegerĂ€ten ratifiziert. Seitdem legte DOCSIS in mehreren Entwicklungsstufen die Anforderungen fĂŒr ...

DOCSIS 3.1

stĂ¶ĂŸt als der aktuelle Standard die TĂŒr zum Gigabit-Zeitalter weit auf. Mit ihm werden Datenraten von bis zu 10 Gbit/s im Download und 1 Gbit/s im Upload möglich. Zudem entsteht dank des Multi-Carrier-Modulationsverfahrens OFDM und des leistungsfĂ€higen Fehlerschutzes „Low-Density- Parity-Check-Code“ (LDPC) ein deutlich stabileres Netz mit kĂŒrzeren Latenzen – die Voraussetzung fĂŒr Echtzeitanwendungen wie Internet-Telefonie. Lange Wartezeiten gehören mit dem Highspeed-Internet auf der Basis von Docsis 3.1 der Vergangenheit an. Mit dem bundesweiten Roll-out von Docsis 3.1 steht Deutschland in Europa an der Spitze hinsichtlich der flĂ€chendeckenden Highspeed-Internets.


DOCSIS 4.0

ermöglicht dank der neuen Full-Duplex-Technologie mehrere Übertragungen im gleichen Frequenzspektrum, d.h. die gleichzeitige Nutzung der Up- und Download-KanĂ€le und beendet so die Bandbreiten-Schieflage. So können im Upload bis zu 6 Gbit/s erreicht werden. Damit bietet DOCSIS 4.0 im Vergleich zum aktuellen DOCSIS-3.1-Standard eine Versechsfachung im Upload! Zudem nutzt DOCSIS 4.0 ein erweitertes Frequenzspektrum (bis 1,8 GHz), wozu allerdings technische Änderungen in der Netzebene 3 notwendig werden. Neben dem erweiterten Frequenzspektrum und Full Duplex wird auch die Low Latency DOCSIS Bestandteil des neuen Standards. Die niedrigere Latenz von nur einer Millisekunde bedeutet weniger Verzögerungen – ein wichtiger Faktor z.B. beim Gaming und anderen Anwendungen.

Ingress!
Fehlerhafte Signale im Kabelnetz.

Der Ingress entsteht oft durch beschÀdigte Leitungen und Stecker, billige Bauteile etc. im Hauskabelnetz. Diese Störsignale summieren sich, im Upstream, durch die VerstÀrkerpunkte bis zum Node auf.

Tx, Rx, SNR...
Wichtige Begriffe fĂŒr die Kabelnetz-Technik
Begriff Bedeutung Range Einheit
BK Breitband Kabel
HSI High Speed Internet MBit/s
KI KT Kabel Internet/-Telefon
Rx Empfangspegel 54 - 72 db”V
Tx Sendepegel 94 - 110 db”V
SNR Signal-Rausch-Abstand > 32 bei 256qam db”V
BER Bitfehlerrate < 1*10-7 -
DQI QualitÀtsindex > 8.7 -
Peak Kurzes Störsignal 0 db”V
TrÀger (Ingress) StÀndiges Störsignal 0 db”V

Frequently Asked Questions

AusgewÀhlte Fragen rund ums Kabelnetz, zur Technik usw.

  • Zeitnah! Sobald neue Informationen und Änderungen bekannt werden, werden die Listen auf cable360.de aktualisiert.
  • In Baden-WĂŒrttemberg wird dieses GerĂ€t erst seit Kurzem eingesetzt. Hier fehlen uns noch einige Daten aus der Praxis.
  • Neue Leitungen und Dosen sollten nur von Fachleuten verlegt bzw. installiert werden! An den Kabelanlagen dĂŒrfen nur qualifizierte Mitarbeiter arbeiten durchfĂŒhren! Bestenfalls ist eine DibKOM-Zertifikatsnummer vorhanden.
  • Über das Koaxkabel senden alle HĂ€user, die am selben Kabel angeschlossen sind Signale zurĂŒck ins Netz. Ein einzelnes Haus "auszumessen" ist so nicht möglich Bild anzeigen.
    Anders bei LWL-Leitungen: Hier ist jedes Haus separat angeschlossen. Man kann einzelne Objekte "abziehen" und so den Ingress deutlich schneller eingrenzen und beheben Bild anzeigen.
  • Wir haben noch keine offizielle Informationen bzw. eine Liste gefunden! Die Liste fĂŒr cable360.de wurde durch Techniker zusammen gestellt.
In Koaxialkabeln (RG6, IKX usw.) wird die Nutzsignalleistung im Dielektrikum zwischen Innenleiter und Außenleiter ĂŒbertragen. Mathematisch beschreibt dies der Poynting-Vektor, der im Idealfall ausschließlich im Dielektrikum einen Wert ungleich Null annimmt. In diesem Fall existiert im idealen Leiter keine elektrische Feldkomponente in Wellenausbreitungsrichtung. Im Dielektrikum sind fĂŒr eine elektromagnetische Welle der elektrische Feldanteil senkrecht zwischen Innen- und Außenleiter, der magnetische Feldanteil zylindrisch um den Innenleiter und der Poynting-Vektor in LeitungslĂ€ngsrichtung orientiert. Das Koaxialkabel kann bei hohen Frequenzen als Wellenleiter aufgefasst werden, die OberflĂ€chen des metallischen Innen- und Außenleiters dienen als Berandung zur FĂŒhrung einer elektromagnetischen Welle. Da dies meist unerwĂŒnscht ist, muss der Umfang des Außenleiters kleiner als die WellenlĂ€nge λ sein. Das begrenzt die Verwendbarkeit von Koaxkabeln bei sehr hohen Frequenzen, weil dann unerwĂŒnschte Hohlleitermoden auftreten können. Der wesentliche Unterschied zwischen einem Koaxialkabel und einem Hohlleiter ist der beim Koaxialkabel vorhandene Innenleiter und dadurch die BeschrĂ€nkung auf den TEM-Mode der Wellenausbreitung im Kabel. Koaxialkabel besitzen einen definierten Wellenwiderstand. Er betrĂ€gt fĂŒr die Rundfunk- und Fernsehempfangstechnik ĂŒblicherweise 75 Ω, fĂŒr andere Anwendungen sind 50 Ω ĂŒblich. Die DĂ€mpfung eines Koaxialkabels wird durch den Verlustfaktor des Isolatorwerkstoffes und den Widerstandsbelag bestimmt. Die Verluste im Dielektrikum, nĂ€mlich dem Isolierwerkstoff, werden ĂŒber dessen PermittivitĂ€t festgelegt, sie sind ausschlaggebend fĂŒr den Ableitungsbelag der Leitung. Bei einem Koaxialkabel sind der Abstand zwischen Innenleiter und Außenleiter sowie das Material in diesem Zwischenraum (Dielektrikum) ausschlaggebend fĂŒr den Wellenwiderstand. Es gibt verschiedene GrĂŒnde, weshalb der Wellenwiderstand gebrĂ€uchlicher Koaxialkabel zwischen 30 Ω und 75 Ω liegt: Leitungsverlust (DĂ€mpfung), abhĂ€ngig von Isolator und ohmschen Widerstand der Leitung ĂŒbertragbare Leistung Der Leitungsverlust pro LĂ€ngeneinheit hĂ€ngt vom Material ab, das Innen- und Außenleiter trennt. Wird Luft als Isolator verwendet, sind die Verluste bei Z=75 Ω minimal[1] Bei Polyethylen liegt der optimale Wert bei 50 Ω. Die durch ein Koaxialkabel ĂŒbertragbare Leistung ist vom Wellenwiderstand abhĂ€ngig. Bei einem Wellenwiderstand von 30 Ohm ist die ĂŒbertragbare Leistung maximal.[2] AbhĂ€ngig von der Anwendung wird deshalb der Wellenwiderstand gewĂ€hlt. TV und Radiotechnik: 75 Ω um Verluste gering zu halten. Da diese Systeme nicht senden, wird der Punkt des geringsten Verlusts gewĂ€hlt. Kommunikationstechnik: 50 Ω um sowohl bei Empfang als auch bei Senden gute Übertragungseigenschaften zu haben. (Mittelwert zwischen 30 Ω und 75 Ω) Bei höheren Leistungen und zur Minimierung der Signalverluste kann das Dielektrikum durch dĂŒnne Abstandshalter oder Schaumstoff zwischen Innen- und Außenleiter ersetzt werden, der restliche Raum zwischen den Leitern ist mit Luft gefĂŒllt. Luft ermöglicht als Dielektrikum eine annĂ€hernd verlustlose Übertragung. Verluste entstehen fĂŒr luftgefĂŒllte Leitungen fast ausschließlich im Metall der Leitung. Solche Koaxialkabel werden oft mit Außenleitern aus geschlossenem Blech und massiven Innenleitern gefertigt. Sie sind dann jedoch mechanisch wenig flexibel und werden nur bei ortsfesten Installationen verwendet. Beispiele sind die Verbindungsleitungen zwischen Sender und Antenne bei Sendeleistungen ab etwa 100 kW sowie Kabelnetze. Koaxialkabel bieten durch ihren konzentrischen Aufbau und die FĂŒhrung des Referenzpotenzials im Außenleiter eine elektromagnetische Schirmwirkung. Die Transferimpedanz ist ein Maß fĂŒr diese Schirmwirkung und beschreibt die QualitĂ€t eines Koaxialkabelschirms.
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